Beauty-Lexikon Augenringe

1. Augenringe
Unter den Augen bilden sich mitunter bläuliche oder braune Schattierungen. Sie sind für gewöhnlich nicht krankheitsbedingt, aber für die Betroffenen dennoch belastend. So lassen die Augenringe das Erscheinungsbild schmälern. Das Gesicht wirkt müde und kränklich. Oft sieht der Betroffene auch älter aus, als er eigentlich ist.

Wie entstehen Augenringe?
Die Haut an den Augen ist sehr dünn und gut durchblutet. Deswegen sind die feinen Äderchen rasch zu sehen. Ist das Blut, welches durch die Adern unter den Augen fließt, sehr sauerstoffarm, entstehen Augenringe. Umso geringer der Sauerstoff im Blut ist, desto dunkler ist es. Der Sauerstoffmangel im Blut kann wiederum ein Ergebnis von zu wenig Schlaf, einem zu hohen Nikotingenuss und Alkoholkonsum sein.

Wie lassen sich Augenringe behandeln?
Augenringe lassen sich mithilfe von Hyaluronsäure behandeln, die in die Tränenrinne injiziert wird. Das Mittel kann die Zone unter den Augen unmittelbar auffüllen und so die Hautqualität optimieren. Nach 2-3 Tagen sind die ersten Resultate zu sehen, welches bis zu 18 Monate anhalten können. Bevor der behandelnde Arzt die Unterspritzung vornimmt, kann eine Betäubungscreme aufgetragen werden. Dann setzt er die Injektion mit einer stumpfen Kanüle an, die die Haut nicht verletzt. Schwellungen oder Hämatome sind extrem selten. Es ist möglich, die Gewebeauffüllung nach einigen Monaten zu wiederholen, um länger anhaltende Ergebnisse zu erreichen. So kann die Hyaluronsäure eine Kollagenfaserneuentstehung bewirken.

Wie viel kostet die Behandlung der Augenringe?
Betroffene können mit rund 400 Euro für die Unterspritzung der Augenringe rechnen. Hierbei ist zu beachten, dass sehr starke Augenringe damit noch nicht komplett behandelnd sind. Erneut fallen Kosten an, wenn die Injektion nach rund vier bis sechs Monaten wiederholt wird.