Beauty-Lexikon Gummy Smile

Gummy Smile ist der englische Name fürs Zahnfleischlächeln. Wie der Begriff bereits verrät, sind bei Lachen nicht nur die Zähne, sondern auch ein Großteil des Zahnfleisches zu sehen. Das ist keine Krankheit, aber kann den Betroffenen psychisch beeinträchtigen. Teilweise schämt er sich so stark für das Gummy Smile, dass er ein Lachen in der Öffentlichkeit vermeidet. Für den Fall, dass Lippen- oder Wangenbändchen nicht an der richtigen Stelle mit dem Zahnfleisch zusammengewachsen sind, kann eine medizinische Indikation gegeben sein.

Was ist die Ursache für ein Gummy Smile?
Bei dem Gummy Smile besteht ein Ungleichgewicht zwischen Zahnfleisch, Zähnen und Oberlippe. Übermäßig viel liegt vom Zahnfleisch frei, was an zu kleinen Zähnen oder einem zu langen Oberkiefer liegen kann. Manchmal ist auch die Lippe zu kurz. In einigen Fällen besteht eine Überentwicklung des Hebemuskels. Wenn Oberlippe und Zahnfleisch miteinander verwachsen sind, kann dies ebenfalls ein Zahnfleischlächeln verursachen.

Wie lässt sich ein Gummy Smile behandeln?
Entscheidend für die Behandlungsmethode ist die Ursache für das Gummy Smile. So kann der behandelnde Arzt eine operative Verkürzung des Oberkiefers vornehmen, was sehr aufwendig ist. Hierfür eliminiert der Arzt das horizontale Knochensegment und fixiert es dann an einer neuen Stelle. Häufig ist diese OP jedoch gar nicht erforderlich. So lässt sich das Gummy Smile mitunter auch durch eine Lippenverlagerung korrigieren. Bei diesem ambulanten Eingriff nimmt der Arzt eine Verlagerung und Verkürzung der beweglichen Schleimhaut im Oberkiefer vor. Sollte das Gummy Smile sich in zu kleinen Zähnen begründen, ist ein parodontal-chirurgischer Eingriff ratsam. Sollte der Hebemuskel der Oberlippe zu stark ziehen, ist eine Botoxinjektion möglich. Pauschal lässt sich damit nicht sagen, welche Behandlungsmethode für den Patienten die richtige ist.

Wie teuer ist die Behandlung des Gummy Smiles?
Handelt es sich nur um eine Unterspritzung mit Botox, beginnen die Kosten bei etwa 80 Euro. Ist eine Operation erforderlich, liegen die Kosten deutlich höher.