Beauty-Lexikon Jawline

Jawline ist der englische Begriff für Kinnlinie. Damit ist die Partie des Kiefers zwischen Kinn und Ohr gemeint, die dem Gesicht Kontur und Definition verleiht. Nach dem heutigen Schönheitsideal gilt sie als sehr attraktiv, sofern sie eine deutliche Ausprägung hat. Wie die Jawline bei dem Einzelnen aussieht, hängt von der Genetik ab. Doch auch der natürliche Alterungsprozess nimmt darauf Einfluss. So gibt es den „Sacking-Effekt“: Das Gewebe im Gesicht sackt etwas ab und es bilden sich Hängebäckchen. Durch eine Jawline-Behandlung durch einen Arzt lässt sich die Unregelmäßigkeit ausgleichen.

Was passiert bei der Jawline-Behandlung?
Im Rahmen der Jawline-Behandlung injiziert der Arzt Hyaluron punktgenau zwischen Kieferknochen und Oberhaut. Das polstert etwaige Dellen auf und modelliert das Profil. Für diesen problemfreien Eingriff wird verhältnismäßig festes Hyaluron verwendet, um einen zuverlässigen Volumenaufbau zu ermöglichen. Sofern gewünscht, wird ergänzend eine Kinnkorrektur mit Hyaluronsäure vorgenommen. Männer als auch Frauen lassen sich die Jawline unterspritzen. Der Patient muss dafür keine Angst haben, denn die Behandlung ist schmerzfrei. Für das Unterspritzen kommt eine sehr dünne Nadel zum Einsatz, mit der der Arzt die Hyaluronsäure unter die Haut bringt. Sofort nach der Behandlung sieht der Patient den Effekt: Die Kieferkonturen wirken definiert und schärfer. Obgleich unmittelbar nach dem Eingriff ein deutlicher Unterschied zu sehen ist, zeigt sich das Endergebnis erst zwei bis drei Wochen nach der Unterspritzung. Etwaige minimale Schwellungen oder blaue Flecken nach der Injektion sind spätestens nach wenigen Tagen verschwunden.

Wie teuer ist die Optimierung der Jawline?
Die Jawline unterspritzen zu lassen, ist zumeist kostenintensiver, als in anderen Regionen. Die Preise beginnen bei circa 350 Euro. Wie viel Wirkstoff erforderlich ist, bestimmt letztlich den Preis. Da es laut Krankenkasse ein nicht notwendiger medizinischer Eingriff ist, trägt der Patient die Kosten selbst.