Beauty-Lexikon Kinnaufbau

Das Kinn formt das Gesicht entscheidend. Häufig ist eine betonte Kinnkontur gewünscht, sodass ein Kinnaufbau erfolgt. Eine typische Indikation für sie ist ein fliehendes Kinn, welches zumeist angeboren ist.

Was ist die Ursache für ein fliehendes Kinn?
Ist der Unterkiefer leicht nach hinten verschoben, fällt das Kinn optisch zurück und wirkt kleiner. Verantwortlich für die Kinnverschiebung können Überbiss und vergrößerte Schneidezähne sein. Sowohl Männer als auch Frauen können darunter leiden. Frauen wünschen sich dann zumeist ein größeres Kinn mit femininen Formen. Männer fragen ebenfalls nach einem größeren Kinn, das markant sein soll. Um diese Wünsche zu erfüllen, kommt der Kinnaufbau mit Hyaluron zum Einsatz.

Wie erfolgt ein Kinnaufbau?
Ein Kinnaufbau wird durch eine kontrollierte Unterspritzung erreicht. Dadurch erlangt das Kinn mehr Volumen. Zur Unterspritzung wird oft Hyaluron verwendet, da dieses ein idealer Filler ist und durch eine hervorragende Verträglichkeit begeistert. Der körpereigene Stoff ist ein natürlicher Wasserspeicher, mit dem sich auch Falten glätten lassen. Harte Konturen lassen sich damit harmonisieren und ein fliehendes Kinn hervorheben. Das Resultat ist eine ästhetische Kinnform, die perfekt zu den übrigen Gesichtskonturen passt. Schonend lässt sich die Kinnkorrektur zudem mit Muskelrelaxans vornehmen. In einigen Fällen ist eine Kombination aus beiden Wirkstoffen ratsam. Eine weitere Alternative ist eine Operation. Da Hyaluron und Muskelrelaxans jedoch sehr gute Resultate ermöglichen, wird auf dieser nicht invasiver Eingriff für den Kinnaufbau gewählt.

Wie teuer ist der Kinnaufbau?
Die Kosten für den Kinnaufbau hängen stark von der Methode und der Menge des verwendeten Materials ab. Ist es nur ein kleiner Einsatz mit wenig Hyaluron, liegt der Preis bei rund 250 Euro. Ist deutlich mehr Hyaluron erforderlich, bewegen sich die Kosten bei über 350 Euro. Im Unterschied zu manch anderen Eingriffen dieser Art wird der Kinnaufbau nicht von der Krankenkasse bezahlt. Es ist ein nicht notwendiger medizinischer Eingriff.