Beauty-Lexikon Marionettenfalten

Die Marionettenfalte trägt den Beinamen Mentolabialfalte. Hierbei handelt es sich um Falten, welche senkrecht von den Mundwinkeln bis hin zum Kinn verlaufen. Die Linien sind ein Resultat des natürlichen Alterungsprozesses. Dieser wiederum ist eine Kombination aus erschlaffendem Fettgewebe und einem Verlust der Spannkraft der Haut. Darüber hinaus kann die Genetik eine Schlüsselrolle in Bezug auf die Intensität dieser Falten einnehmen.

Wie entsteht eine Marionettenfalte?
Die Marionettenfalte entsteht durch den Muskel „Musculus depressor anguli oris“. Er ermöglicht, die Mundwinkel nach unten zu ziehen. Genau in diesen Mundwinkeln entwickeln sich die Falten. Häufige Bewegungen des genannten Muskels können ihn stärker machen. Das hat zur Konsequenz, dass die nach oben ziehenden Muskeln in der Wange an Kraft verlieren. Sie können der Zugwirkung nicht entgegenwirken, was tiefe Falten letztlich begünstigen kann.

Wie sieht die Behandlung von Marionettenfalten aus?
Für gewöhnlich unterspritzt der behandelnde Arzt die Marionettenfalten mit Hyaluronsäure. Das abgebaute Volumen der Haut wird so wieder aufgefüllt. Die Behandlung kann ambulant erfolgen. Eine lokale Betäubung garantiert Schmerzfreiheit während des Eingriffs. Botulinumtoxin, Eigenfett und ein Facelift können weitere Behandlungsoptionen sein.

Welche Kosten können bei der Behandlung von Marionettenfalten entstehen?
Sollte eine Hyaluronbehandlung erfolgen, ist mit rund 300 Euro zu rechnen. Höher können die Kosten sein, wenn eine größere Dosis des Mittels erforderlich ist.