Beauty-Lexikon Migränebehandlung

Eine Migränebehandlung ist das, was schmerzgeplagte Frauen und Männer suchen. Ihre wiederkehrenden Kopfschmerzen sind eine große Belastung im Alltag und können sogar bis zur Berufsunfähigkeit führen. Medikamente können eingeschränkt Abhilfe verschaffen. Sie gehen jedoch mit zahlreichen Nebenwirkungen einher und können bleibende Schäden verursachen. Umso wichtiger ist es daher, Alternativen zu finden. Zu diesen gehört eine Behandlung mit Botulinum, welches auch zur Schweißdrüsenbehandlung und für die Faltenminderung zum Einsatz kommt.

Wann ist eine Migränebehandlung mit Botulinum ratsam?
Wieso manche Menschen Migräne haben und andere nicht, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche Trigger, die eine starke Kopfschmerzattacke auslösen können. Einige lassen sich im Alltag kaum vermeiden. Gerade für Personen, die sehr häufig und sehr stark unter Migräne leiden, können eine Migränebehandlung mit Botulinum in Betracht ziehen. Das begründet sich in der Wirkung des Nervengifts. Es kann die Muskeln beruhigen, die den Kopfschmerz durch ein Zusammendrücken der Nerven auslösen. Dadurch dient diese Form der Migränebehandlung der Vorbeugung.

Woraus zeichnet sich die Migränebehandlung mit Botulinium aus?
Bevor der Arzt das Botulinum unter die Haut injizieren kann, führt ein eine gründliche Anamnese durch. Der Patient muss garantieren, dass ihm andere Behandlungsmethoden nicht oder nur unzureichend geholfen haben. Zudem ist wichtig, dass er im Monat zumindest an 15 Tagen an Kopfschmerzen leidet. Leitet der Arzt die Migränebehandlung ein, injiziert er das Botulinium punktgenau. So kann es seine Wirkung auf die betreffenden Muskeln auslösen. Beachtenswert ist, dass das Botulinium keinen Einfluss auf den akuten Schmerz hat. Allerdings stoppt es eine überdurchschnittliche Empfindlichkeit und bewahrt das Nervensystem vor sich stetig wiederholenden Migräneattacken. Die Wirkung hält ein paar Monate an, da der Körper es abbaut.

Wie teuer ist eine Migränebehandlung mit Botulinium?
Die Behandlungskosten liegen bei circa 200 bis 400 Euro. Es ist möglich, dass die Krankenkasse für die Kosten oder einen Teil davon aufkommt.