Augenringe mit Hyaluronsäure entfernen

  • Lesedauer ca. 5 - 6 min.
  • 20 Jan 2021

So lassen Sie Ihre Augenpartie erstrahlen: Hyaluronsäure gegen Augenringe

Eine faltenfreie, ebene Augenpartie steht par excellence für Jugend und Gesundheit. Doch leider zeigen sich insbesondere im Alter oft bläulich oder dunkellila verfärbte Zonen unter dem Unterlid. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein, doch das Ergebnis ist immer das gleiche: Das Gesicht verliert an Frische. Es wirkt müde und krank. Mithilfe von Hyaluronsäure gibt es eine Methode, dagegen wirkungsvoll anzukämpfen und Augenringe zu reduzieren. Die Behandlungserfolge sind beeindruckend und lassen das Gesicht jünger sowie attraktiver erscheinen.

Wieso entstehen Augenringe und Tränenfurchen?

Sobald venöses Gefäßgeflecht durch die Haut im Augenbereich durchscheint, wird von Augenringen gesprochen. Bei einigen Personen besteht eine Überpigmentierung der Haut, wodurch diese Schatten nicht dunkelblau, sondern bräunlich sind. Begünstigt wird diese Verfärbung durch die dünne Unterlidhaut, welches kaum Fett aufweist. Mit voranschreitendem Alter nimmt das Volumen des Gesichtsfett ab, was das Mittelgesicht absacken lässt. Die Konsequenz: Die Augenringe verschlimmern sich. Auch kleine Tränenrinnen über den Augenringen und Augenränder können sich zu tiefen Tränenfurchen entwickeln. Gleiches zählt für Tränensäcke. Das Gesicht wirkt so nicht mehr hellwach, sondern traurig und müde.

Wie stark die Augenringe sind und ob sich eine Tränenrinne ausbildet, hängt vor allem von der Anatomie des Gesichts und der individuellen Genetik ab. Weitere begünstigenden Faktoren sind Depressionen, Drogen, Alkoholkonsum, Stress, Allergien, Pigmentstörungen und einschlägige Erkrankungen.

Die Lösung gegen Augenringe und Tränenrinne: Unterspritzungen mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein wirkungsvolles Mittel, um Augenringe und Tränenrinnen verschwinden zu lassen. Dafür setzen Ärzte ein hochwertiges, stabilisiertes Hyaluron ein, das eine exzellente Hebekapazität aufweist. Mit ihm lässt sich die Vertiefung der Haut bei den Augenringen oder der Tränenrinne anheben. Gleichzeitig werden Schatten minimiert, was letztlich optisch die Augenringe stark reduziert. Müde erscheinende Augen wirken wieder wacher und frischer. Das Gesicht wirkt jugendlicher und freundlicher. Um das positive Ergebnis des minimalinvasiven Eingriffs zu halten, ist eine erneute Unterspritzung nach einigen Monaten empfehlenswert.

Keine Angst vor der Injektion: mit Hyaluronsäure Augenringe behandeln lassen

Ob Tränenfurche oder Augenringe: Die Injektion mit Hyaluronsäure ist ein kleiner Eingriff. Der Arzt unterspritzt den Augenbereich mit einer sehr dünnen Kanüle, was kaum zu spüren ist. Einige Patienten berichten gelegentlich von einem leicht ziehenden oder drückenden Schmerz.

Vorsichtig und sorgsam injiziert der Arzt das Hyaluron und achtet darauf, nicht zu viel zu verwenden. Selbst bei tieferen Augenringen ist es nicht ratsam, sofort eine hohe Dosis zu spritzen. Besser ist es, die Behandlung nach einigen Wochen zu wiederholen. Um die Haltbarkeit des Eingriffes zu gewährlisten, ist es ratsam, auf jeden Fall nach einigen Monaten erneut das Mittel spritzen zu lassen.

Wenige Tage bis zum Endergebnis

Wenn Sie Ihre Augenringe mit Hyaluronsäure unterspritzen lassen, ist das Endergebnis nicht sofort zu sehen. Zwar hebt das Mittel bereits die tief eingezogenen Ringe unmittelbar an, jedoch dauert es ein paar Tage, bis das Hyaluron Wasser bindet. Es dauert somit ein paar Tage bis zum Endergebnis. Um das gewünschte Resultat zu halten, sind Wiederholungsbehandlungen nach rund sechs bis 12 Monaten ratsam. Der Körper baut das Hyaluron nämlich ab. In diesem Zusammenhang sei ein weiterer Vorteil der Hyaluronbehandlung zu erwähnen: Das Mittel kann eine Kollagenfaserneuentstehung bewirken. Dadurch ist langfristig mit einem verbesserten Bindegewebe zu rechnen, was wiederum die Tränenfurche oder Augenringe permanent ein wenig anhebt.

Geringe Nebenwirkungen und Kosten

Die Nebenwirkungen einer Hyaluronunterspritzung sind gering. Da es sich um eine mechanische Auffüllung handelt, kann es zu den typischen mechanischen Begleiterscheinungen kommen. Hierzu gehören Schwellungen, die jedoch rasch vergehen. Da im Bereich der Augen die Blutgefäße sehr dicht beieinander liegen, können sich Hämatome bilden. Das ist normal und stellt kein Risiko dar. Grundsätzlich hängt die Wahrscheinlichkeit einer Hämatombildung vom Einzelfall ab. Ist der Einsatz einer scharfen Kanüle ratsam, erhöht sich das Risiko. In der Regel berichten jedoch die Patienten, dass die Nebenwirkungen nach 48 Stunden nicht mehr zu sehen sind.

Die Kosten für eine Hyaluronunterspritzung im Augenbereich liegen bei rund 350 bis 500 Euro. In Abhängigkeit von der Injektionsmenge können die Preise variieren.

Nur in einer seriösen Praxis Augenringe behandeln lassen

Auch eine minimalinvasive Maßnahme wie das Unterspritzen mit Hyaluron sollte nur von einem erfahrenen Arzt vorgenommen werden. Insbesondere der Bereich um die Augen ist sehr empfindlich und Ödematöse Schwellungen können durch Behandlungsfehler entstehen. Zu Komplikationen oder unerwünschten Ergebnissen kann es auch kommen, wenn die falsche Menge an Hyaluronsäure zum Einsatz kam. Umso wichtiger ist es daher, dass sich Patienten an einen erfahrenen Arzt wenden. Er nimmt sich viel Zeit für die Beratung und zeigt ehrlich Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung auf. Eingehend betrachtet er die Hautqualität und den Lymphfluss in der Augenregion des Patienten, um seinen minimalinvasiven Eingriff darauf abzustimmen.



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