PRP – Vampirlifting

  • Lesedauer ca. 3 - 4 min.
  • 7 Nov 2020
  • 0 Kommentare
  • Behandlungen

Vampirlifting: mit Eigenblut zu einem jüngeren, frischeren Aussehen


Das Vampirlifting ist eine neue Form einer minimalinvasiven Hautverjüngung. Sie wird auch als Eigenblutbehandlung oder PRP bezeichnet. Das Kürzel steht für den englischen Begriff „platelet-rich plasma“, was nichts anderes als „plättchenreiches Plasma“ bedeutet.

Der Arzt entnimmt aus dem Blut des Patienten blutplättchenreiches Plasma und injiziert es in aufbereiteter Form in die gewünschten Hautpartien. Dadurch ist eine Verjüngung und Regenerierung der Hautstruktur möglich, weswegen die Methode gern im Bereich des Anti-Aging zum Einsatz kommt. Darüber hinaus kann sie positive Effekte auf den Haarwuchs und die Narbenbildung haben. Auch zur Linderung von Arthrose kommt sie in Betracht.

Welche Vorteile hat das Vampirlifting?
Diese Beautybehandlung hat den Vorteil, dass sie einfach und sicher ist. Die Ärzte nutzen die moderne Biotechnologie, um die körpereigenen Heilungs- und Regenerationskräfte zu aktivieren.

Die Vorteile auf einen Blick sind:
Der Arzt benötigt nur wenige Milliliter Blut des Patienten.
Es ist mit keinen allergischen Reaktionen zu rechnen.
Der Eingriff dauert nur ein paar Minuten.
Für die Anti-Aging-Methode nutzt der Arzt kein Skalpell.
Es gibt keine Narben nach dem Eingriff.

Wann bietet sich die PRP-Therapie an?
PRP lässt sich besonders gut zur Behandlung von kleinen Falten und Narben sowie Schwangerschaftsstreifen und Aknenarben nutzen. Sogar bei einem grobporigen Hautbild im Gesicht oder am Dekolleté kann sie positive Erfolge erzielen. Einige Patienten schätzen auch den Glow-Effekt der Eigenblutunterspritzung, der sie jünger erscheinen lässt und das Gesicht zum Strahlen bringt. Bei Bedarf lässt sich die Behandlung mit Hyaluron kombinieren.

Ablauf PRP Therapie

Wie funktioniert die Vampirlifting-Methode genau?
Der Patient bespricht mit dem behandelnden Arzt, wo Falten oder Narben am Körper behandelt werden sollen. Dann nimmt der Mediziner nur 8 bis 10 ml Blut aus der Vene seines Patienten. Das Blut bereitet er auf, um das Blutplasma von den anderen Blutbestandteilen zu trennen. Danach kommt die Probe in eine Zentrifuge, da sich so die körpereigenen Blutplättchen auf eine kleine Menge an Plasma konzentrieren lassen. All das dauert nur wenige Minuten, weswegen der Patient auf sein Eigenblut warten kann.

Ist die Injektion fertig, setzt der Arzt die feine Nadel an der behandelnden Stelle an und unterspritzt mit dem Plasma die Haut. Das kann den natürlichen Hautregenerationsprozess unterstützen.

Die komplette Behandlung dauert für gewöhnlich nicht mehr als 30 Minuten. Die Regeneration ist oft am gleichen Tag abgeschlossen. Einige Patienten entscheiden sich für eine Wiederholung der Eigenbluttherapie in einem Abstand von drei bis sechs Monaten, um das Ergebnis zu optimieren.

Wie lange hält eine PRP – Behandlung?
Das Ergebnis der PRP – Eigenblutbehandlung hält in der Regel bis zu 12 Monate.

Wie viel kostet eine PRP Behandlung?
Da die PRP Therapie eine Privatleistung ist, wird sie nicht von der Krankenkasse übernommen. Je nach Körperregion können Kosten in Höhe von 400€ – 600€ pro Behandlung entstehen.



Beitrag teilen auf: